Berufliches Training für Menschen mit seelischen Erkrankungen im BFZ Güterloh : berufliche Wiedereingliederung durch Training branchenübergreifender Schlüssel-Qualifikationen verbunden mit differenzierten "Beziehungsangeboten", aber ohne eigene Trainingswerkstätten - geht so etwas?
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Abstract
Das Berufliche Trainingszentrum Gütersloh realisiert seit August 1995 berufliche Rehabilitation von seelisch behinderten Menschen. Ziel ist, mit intensivem beruflichem Training - jedoch ohne trägereigene Werkbereiche - die psychisch Behinderten in eine Beschäftigung des ersten Arbeitsmarktes zu vermitteln. Das "Herzstück" der Arbeit ist die Bezugsgruppe, eine von intensiver Beziehungsarbeit bestimmte Gruppe mit maximal 8 TeilnehmerInnen und 2 pädagogischen MitarbeiterInnen, die vom ersten Massnahmetag bis zur Nachbetreuung am erworbenen Arbeitsplatz den Rehabilitanden dicht und intensiv begleiten. Hierzu werden individuelle Förderpläne erstellt. Betriebspraktika werden nach Anlass, Zeitpunkt, Dauer und inhaltlicher Gestaltung ebenfalls strikt individuell strukturiert. In aller Regel mündet ein Erprobungspraktikum in ein Langzeitpraktikum ein, so dass ein gleitender Stufenplan realisiert werden kann zu einer (subventionierten) Festanstellung im künftigen Betrieb. (IAB2)