Kopf und Hand gleichwertig bilden
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Abstract
Aus parteipolitischer Sicht der FDP wird zur derzeitigen Berufsbildungspolitik und zu den Zukunftschancen des dualen Systems Stellung genommen. Der Verfasser sieht in einer umfassenden qualitativen Aufwertung der Hauptschulausbildung eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass das bildungspolitische Gleichgewicht zwischen allen Schulformen, aber auch zwischen beruflicher und akademischer Bildung wiederhergestellt wird. Zur Reformierung der beruflichen Bildung sind nach seiner Auffassung offene Rahmenbedingungen erforderlich, die mit der dynamischen Entwicklung in der Arbeitswelt Schritt halten. Eine Möglichkeit für den Einstieg Leistungsschwächerer in die Arbeitswelt sieht er im sogenannten kleinen Gesellenbrief, während sich andererseits die Berufsakademie für den Erwerb von Zusatzqualifikationen für Leistungsstärkere gut eignet. Eine Ausbildungsplatzumlage würde das Ende des dualen Systems bedeuten. (BIBB)