Digitalisierung und überbetriebliche Bauausbildung unter Pandemiebedingungen. Erfahrungen aus dem Projekt „DigiBAU“ in zehn überbetrieblichen Ausbildungsstätten des Kompetenzwerks „Bau und Energie“
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Abstract
„Die durch das Covid-19-Virus ausgelöste Corona-Pandemie führte ab Mitte März 2020 während einer Schließungsphase zu weitreichenden Maßnahmen der Digitalisierung sowohl in der Organisation als auch in der Unterweisung überbetrieblicher Ausbildungsstätten (ÜAS) sowie auch beteiligter Hochschulen des Kompetenznetzwerkes Bau und Energie. Maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren in den zehn Kompetenzzentren des BMBF-geförderten Projektes DigiBAU (Digitales Bauberufliches Lernen und Arbeiten, vgl. BMBF 2018) die jeweiligen Digi- BAU-Experten. Die Präsenzausbildung kam für zwei Monate, in den Hochschulen zunächst für das ganze Sommersemester zum Erliegen und wurde danach unter großem organisatorischen Aufwand wieder hochgefahren. Die unklaren Erwartungen im Hinblick auf die Dauer der Pandemie und die Organisation einer zukünftigen, unbestimmten Covid-19-Normalität führten dazu, dass das Homeoffice und der online-Unterricht als Ad-hoc-Instrumente zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit während des sog. Lockdowns genutzt worden sind. Insbesondere in den Universitäten wurden sofort große Anstrengungen zur schnellen Umstellung auf online-Lehre unternommen, was auch die im Projekt DigiBAU involvierten Hochschulen betraf.“ (Textauszug; BIBB-Doku)