Strukturmodelle als Ansatz zur Flexibilisierung anerkannter Ausbildungsberufe im dualen System
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166529
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Abstract
"Die Struktur eines Ausbildungsberufes ist durch die innere Differenzierung nach Art und Umfang obligatorischer und optionaler Inhalte sowie die äußere Abgrenzung gegenüber anderen Ausbildungsberufen nach Maßgabe des je berufsspezifischen Anforderungsprofils bestimmt. Seine spezifische Struktur resultiert aus bildungs-, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen sowie berufspädagogischen Anforderungen. Für die Strukturierung von Ausbildungsberufen gibt es zwar eine Reihe unterschiedlicher Konstrukte, aber keine expliziten Konstruktionsprinzipien. Die in den 1990er Jahren einsetzende beschleunigte Entwicklung einer Vielzahl 'flexibler Berufe' mit unterschiedlichen Strukturmodellen und Kombinationsmöglichkeiten hat zu unübersichtlichen, zum Teil unklaren und widersprüchlichen Strukturmodellen geführt. Das 2012 begonnene Projekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) 'Strukturierung anerkannter Ausbildungsberufe im dualen System' untersucht die vielfältigen Modelle zur Strukturierung von Ausbildungsberufen. Die Ergebnisse der in diesem Beitrag vorgestellten Analyse fließen in die Entwicklung einer Entscheidungsheuristik ein, die anhand transparenter Entscheidungskriterien einen Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätssicherung in Verfahren zur Neuordnung von Ausbildungsberufen leisten soll." (Autorenreferat, BIBB-Doku)