Berufsklassifikation und Messung des beruflichen Status/Prestige

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"In dem Beitrag wird erörtert, welche Möglichkeiten eine Berufsklassifikation nach ISCO als demographisches Hintergrundmerkmal bietet. Hierunter sind die Umsetzungen der ISCO- Codierung in Skalen des sozio-ökonomischen Status, des beruflichen Prestige und von Klassenlage zu verstehen. Des weiteren wird auf nationale Alternativen zu Status und Prestige, die auf der "Stellung im Beruf" basieren, kurz hingewiesen. Fazit: Bei Interesse an einer tiefer differenzierenden Hintergrundvariable wie "berufliche Prestige" oder "sozio-ökonomischer Status", oder bei der Analyse nach der "Klassenlage" ist das Erfassen der Berufe oder zu Analysierenden und eine Klassifikation der Berufe die Voraussetzung. Hierzu muss eines der Instrumente zur Klassifikation der Berufe benutzt werden. Im internationalen Vergleich ist eine Beschränkung auf die ISCO-Codierung nach ISCO-68 oder ISCO-88 zwingend, bei nationalen Datensätzen können auch die nationalen Klassifikationssysteme benutzt werden - in der Bundesrepublik Deutschland die KldB-92 des statistischen Bundesamtes. Reicht als Hintergrundvariable eine grobe Differenzierung von beruflichem Prestige, so empfiehlt sich, nicht die aufwendige Berufsklassifikation nach ISCO oder KldB vorzunehmen, sondern eine Skala, die auf der "Stellung im Beruf" aufbaut." (IAB2)

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