Qualifikationserfordernisse und Qualifikationsmöglichkeiten als gesundheits- und persönlichkeitsfördernde Merkmale in der Arbeitstätigkeit
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104198
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Abstract
"Es werden Zusammenhänge zwischen Qualifikationserfordernissen und -möglichkeiten und Folgen von Gesundheits- sowie Persönlichkeitsförderung in der Pflegetätigkeit u.a. mittels kanonischer Korrelationsanalysen untersucht. Mit dem "Tätigkeits- und Arbeitsanalyseverfahren für das Krankenhaus" (TAA-KH) werden qualifikatorische Anforderungen in der Pflegetätigkeit erfasst. Es zeigen sich Zusammenhänge der "Angemessenheit der Qualifikation", den "Qualifizierungsmöglichkeiten", den "Qualifikatorischen Voraussetzungen" sowie den "Übertragungsmöglichkeiten" mit 12 Kriterien zur Bewertung der Folgen einer Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung (Ermüdung, Monotonie, Sättigung, Gereiztheit/Belastetheit, Burnout: Emotionale Erschöpfung/ Persönliche Erfüllung, Psychosomatische Beschwerden bzw. Arbeitszufriedenheitsaspekte, organisationale Bindung, Individuelle Kontrolle, Kontrollmotivation: Generell/ Arbeitsplatz), wobei für die "Angemessenheit der Qualifikation" die engsten Zusammenhänge festgestellt werden. Abschliessend werden prozessgebundene, prozessunabhängige und prozessbegleitende Qualifikationen unterschieden und ihre jeweilige Funktion für die Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung in der Arbeit analysiert und diskutiert." (Autorenreferat)