Erster Mehrjahresplan der Berufsbildung in Südtirol 1996-1998 : Ist-Zustand, Trends, strategische Empfehlungen. Laut Landesgesetz vom 12. November 1992, Nr. 40
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Bozen
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Abstract
Der von der Südtiroler Landesregierung 1996 genehmigte Mehrjahresplan zur Berufsbildung in Südtirol nennt als Ziel, den Jugendlichen eine optimale Grundqualifikation und gute Weiterbildungschancen zu bieten. Das Berufsbildungsangebot, bestehend aus Grund- und Weiterbildung, sei als ein verzahntes und einheitliches System sowohl im dualen wie auch im vollzeitlichen Bereich auf- und auszubauen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehöre die Einführung der Berufsmaturität. Die Berufsschüler sollen die Möglichkeit erhalten, innerhalb von fünf Jahren zwei Abschlüsse zu erwerben: den Berufstitel in Form des Gesellen- oder Facharbeiterbriefes sowie den Studientitel der Berufsmaturität. Die Berufsschule bietet sich damit als ein modernes Bildungssystem an, das vielen praktisch orientierten Jugendlichen eine gute Berufsaussicht vermittelt und zugleich den Weg zu weiterführenden berufspraktischen Studiengängen an Volkshochschulen oder auch im universitären Bereich eröffnet. (BIBB2)