Lauthals schweigen? - Über den Umgang mit (Ab-)Brüchen und fehlenden Übergängen auf Bildungswegen : Editorial

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Bildungswege brechen für eine konstant hohe Zahl an Lernenden in Schule, Berufsausbildung und Studium aus unterschiedlichen Gründen ab. So liegt die Quote der Vertragsauflösungen in der Berufsausbildung seit vielen Jahren konstant zwischen 20 bis 25%. Die bildungspolitischen Antworten auf diese Problematik seien ambivalent, so Dieter Euler. Der Programmatik fehle es an konsequenter Umsetzung. Er fordert früh einsetzende, intensive und bedarfsgerechte Konzepte für die von Bildungsarmut und Abbrucherfahrungen besonders gefährdeten Gruppen und die Parteinahme für diese sozialen Gruppen ohne eine starke Vertretungsmacht. Neben strukturellen Interventionen zur Vermeidung von Abbrüchen stelle sich auch die Frage nach der individuellen Bewältigung solch belastender Bildungserfahrungen. Der in der Politik schwierige Weg vom Möglichen zum Realisierten wird im Beitrag beispielhaft am sogenannten Übergangssystem illustriert, ein Problemfeld, das lange an den "Katzentisch der Politik verbannt, dann mit immer neuen Flicken notversorgt wurde und heute trotz vorliegender Konzepte aufgrund gegenläufiger Partialinteressen weiter auf eine durchgehende Reform wartet. (BIBB-Doku)

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