Weiterbildung für junge Erwachsene : zweite Chance oder Ergänzung?

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Abstract

Der Begriff des "lebensbegleitenden Lernens" hat die Bildungswege der Jugendlichen durchdrungen und verändert. In dem Beitrag wird ausgehend von einer Längsschnittuntersuchung an Jugendlichen im Raum Barcelona beschrieben, wie schulische Erstausbildung und Weiterbildung in den Ausbildungswegen der jungen Erwachsenen (bis 31 Jahre) ineinandergreifen. Die verschiedenen Bildungswege werden unter dem Gesichtspunkt einer erfolgreichen Eingliederung in den Arbeitsmarkt betrachtet. Aus den Daten geht hervor, dass sich die Grenzen zwischen Erstausbildung und Weiterbildung verwischen, dass die Bildungswege nicht einem vorgegebenen schulischen Muster folgen. Im Hinblick auf ihre berufliche Eingliederung und die Konsolidierung ihrer Beschäftigungsaussichten kombiniert ein grosser Teil der spanischen Jugendlichen die Schulbildung mit Berufserfahrung. Die schulische Ausbildung verliert mit dem Zuwachs ausserschulischer Bildungsangebote quantitativ an Bedeutung. Ihre quantitative Bedeutung nimmt hingegen zu, da sie sowohl während als auch nach der Schule den Zugang zu den komplexen Bildungswegen ermöglicht. Eine Tatsache, die den selektiven Charakter der Schulbildung verstärkt, auch in Bezug auf den Zugang zum lebensbegleitenden Lernen. (BIBB2)

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