Wie kann die NEET-Rate bzw. die Anzahl an NEET-Jugendlichen gesenkt werden?

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Arbeitsmarktservice Österreich

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Wien

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"Aufgrund der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Jugendliche hat sich auf europäischer Ebene der NEET-Indikator als Ergänzung zur Jugendarbeitslosenquote etabliert. NEET steht für 'Not in Employment, Education or Training' und bedeutet, dass der / die Jugendliche keiner Beschäftigung nachgeht und sich nicht im Schulsystem oder in einer beruflichen Weiterbildung befindet. Handlungsbedarf ist vor allem aufgrund der weitreichenden Folgen sowohl auf individueller als auch auf gesamtgesellschaftlicher und volkwirtschaftlicher Ebene angezeigt. Auf individuelle Ebene gefährdet ein NEET-Status ein selbstbestimmtes Leben und kann im späteren Lebensverlauf zu einer schlechteren Arbeitsmarktpositionierung bzw. zu einem wiederkehrenden NEET-Status führen sowie die allgemeine Lebenszufriedenheit beeinträchtigen. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene weist Eurofound (2012) nach, dass NEET-Jugendliche weniger politisch partizipieren und sich weniger zivilgesellschaftlich engagieren im Vergleich zu Jugendlichen, die im Erwerbs- oder Bildungssystem integriert sind. Die volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich in Österreich auf rund 1,1 Prozent vom BIP. Vor diesem Hintergrund soll im vorliegenden Artikel der Frage nachgegangen werden, wie die NEET-Rate bzw. die Anzahl an NEETJugendlichen in Österreich gesenkt werden kann. Dabei wird auf die Forschungsarbeiten von Bacher et al. (2014) und Koblbauer et al. (2015) zurückgegriffen." (Textauszug, BIBB-Doku)

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