"Kochlöffel" und "Rosinenschnecke" : neue Wege in der beruflichen Bildung bei Menschen mit kognitivem Förderbedarf am Beispiel einer Übungsfirma
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130325
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Abstract
Menschen mit geistiger Behinderung werden von Beginn an nur sehr geringe Chancen auf eine Integration in den Arbeitsmarkt eingeräumt. Als einzige berufsvorbereitende Maßnahme kommt für diese oftmals nur der Arbeitstrainingsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen in Betracht, wo sie nach Absolvierung in der Regel auch verbleiben. Eine Revision bislang verfolgter Strategien für diesen Personenkreis wird daher für unumgänglich gehalten. Ein innovatives Beispiel stellt das Curriculum Berufsorientierung an der Wilhelm-Rein-Schule (Förderschule) in Dortmund dar, das berufsrelevante Schlüsselkompetenzen wie Ausdauer, Selbständigkeit, Planungskompetenzen, Teamfähigkeit, Selbstkritik im Rahmen einer Übungsfirma fördern und stabilisieren will. Schülerfirmen bieten einen mit der Wirklichkeit vergleichbaren Raum, in dem kooperatives und selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten ermöglicht und weiterentwickelt werden kann. Zielsetzungen, Planung und Umsetzung der Schülerfirmen werden anhand des Curriculums skizziert. (BIBB-Doku)