Deutscher Qualifikationsrahmen - Warum war und ist er so wichtig für Gewerkschaften?
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Der Beitrag von Hermann Nehls beleuchtet die Situation zu Beginn der Diskussion um den Europäischen Qualifikationsrahmen. Nach einer Beschreibung der zentralen Punkte der damaligen Diskussionen um den EQR sieht er weiterhin Chancen, non-formales und informelles Lernen in das nationale Qualifikationssystem einzubinden. Dies sei auch seinerzeit die Begründung dafür gewesen, "dass sich die Gewerkschaften auf das neoliberale Teufelszeug aus Europa eingelassen hatten. Der Deutsche Qualifikationsrahmen bietet die Chance die Anerkennung von non-formalem und informellem Lernen in das Qualifikationssystem systematisch einzubinden. Notwendig ist auch hier ein formeller Rahmen, in dem die Anerkennung von non-formalem und informellem Lernen vollzogen wird. Informell erworbene Kompetenzen spielen vor allem im Bereich der beruflichen Weiterbildung eine erhebliche Rolle. Deren Anerkennung hängt vom Wohlwollen der Arbeitgeber ab, Betriebs- und Personalräte haben hier kaum Handlungsmöglichkeiten. Es geht um die Bewertung von Berufserfahrungen, die im Verlauf der Tätigkeit gemacht werden. Ein Qualifikationsrahmen, der non formal und informell erworbene Kompetenzen mit einbezieht, ermöglicht eine entsprechende Zuordnung auch ohne formale Abschlüsse." (Textauszug; BIBB-Doku)
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