Berufsbildende Schulen im Zeichen demografischen Wandels
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176072
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Abstract
"Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Bildungsströme einzelner Alterskohorten innerhalb des Bildungssystems skizziert der Autor die sogenannte Gestaltungsthese. Demnach wird davon ausgegangen, dass sich demografische Veränderungen nicht unmittelbar auf regionale Bildungssysteme auswirken, sondern intervenierende Faktoren, wie etwa die institutionelle Konstitution der einzelnen Bildungsbereiche oder Entscheidungen maßgeblicher Akteure (kommunales Bildungsmanagement, Netzwerkstrukturen) den Einfluss der Demografie auf das Bildungssystem vermitteln, wenn nicht sogar determinieren. Insofern ist der Schülereinbruch unterhalb des tertiären Bereichs absolut sicher. Allerdings unterliegt deren Verteilung auf die verschiedenen Segmente des Bildungs- und Berufsbildungssystems Einflussgrößen, die in der Prognose entsprechend zu modellieren sind. Zudem sind die konkreten quantitativen Effekte regional sehr unterschiedlich." (Textauszug; BIBB-Doku)