Lernzeiten neu organisieren : lebenslanges Lernen durch Integration von Bildung und Arbeit
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123911
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Ed. Sigma
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Berlin
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Abstract
Der tiefgreifende Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft erstreckt sich auch auf das Beziehungsgeflecht zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem. Lernen kann nicht mehr auf die dem Erwerbsleben vorgeschalteten Ausbildungsphasen konzentriert sein, sondern durchzieht die gesamte Bildungsbiographie, wird zum lebenslangen Lernen. Um Beschäftigungsfähigkeit zu erlangen, müssen sich die Individuen der dauernden Veränderung beruflicher Anforderungen stellen und mit entsprechendem Engagement in der Qualifizierung und Weiterbildung reagieren. Damit stellt sich die Frage nach den hierfür aufzuwendenden Zeitressourcen und damit korrespondierenden organisatorischen Konzepten, dem Verhältnis von Arbeits- und Lernzeiten. Die Beiträge des Bandes behandeln die Thematik unter zeitstrukturellen, organisatorischen, qualifikatorischen, finanziellen, tariflichen und rechtlichen Aspekten; sie akzentuieren dabei vor allem den Bereich der betrieblichen Weiterbildung. Mit dem breiten Spektrum der angesprochenen Fragen und Problemfelder gewinnt das Konzept des lebenslangen Lernens deutlichere Konturen; zugleich wird sichtbar, daß der Klärungsbedarf in konzeptioneller Hinsicht noch groß und die Palette von Gestaltungsalternativen sehr vielfältig ist. (BIBB2)