"Networking" als Lernziel der Entrepreneurship Education
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151013
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Abstract
Entrepreneurship gewinnt aus ökonomischen und arbeitsmarktpolitischen Gründen eine zentrale Bedeutung und wird daher als Schlüsselkompetenz gefasst. In den letzten Jahren wurden umfangreiche Entrepreneurship-Education-Angebote im beruflichen Bereich entwickelt. Es wird implizit davon ausgegangen, dass Entrepreneurship bzw. die Fähigkeit zur Gründung nicht angeborene Talente sind, sondern vermittelt und erlernt werden können. Aus einer wirtschaftspädagogischen Perspektive stellt sich daher die Frage, wie diese Fähigkeit zu operationalisieren, mit welchen Mitteln und didaktischen Arrangements sie zu entwickeln und zu fördern und im Hinblick auf welche Dimensionen sowie mit welchen Instrumenten und Designs sie zu evaluieren ist. In der vorliegenden Studie stand die zentrale Entrepreneurship-Fähigkeit des "Networking" zum Aufbau sozialer Netzwerke im Mittelpunkt, die als ein zentraler Prädikator für erfolgreiche Gründungsprozesse identifiziert wurde. Zentrale Forschungsfragen der Studie waren, ob das Treatment zu einer Steigerung der Networkingintensität führt, welche Dimensionen des Networking die Studierenden anwenden, wenn sie mit einer herausfordernden Aufgabe konfrontiert sind und welche "ties" sie hierfür nutzen und ob sich das Treatment positiv auf die Gründungsintention der Studierenden auswirkt. Im Beitrag werden Ergebnisse dazu vorgestellt. (BIBB-Doku)