Das Internet als dritter Lernort in der kaufmännischen Erstausbildung - sind Berufsschüler dafür bereit? (Teil 1) : zentrale Ergebnisse einer empirischen Erhebung an der Friedrich-List-Schule in Darmstadt
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144106
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Abstract
Neue Medien beziehen als informelle Lernorte nicht nur die Lebenswelt der Schüler in den Berufsschulunterricht ein, auch das selbstgesteuerte und kooperative Lernen mit neuen Medien kann dazu beitragen, die Selbstlernfähigkeit als Voraussetzung für lebenslanges Lernen zu steigern. Die vorgestellte Erhebung wurde durchgeführt, um in einem ersten Schritt mittels Selbsteinschätzung der Berufsschüler ihre technischen und persönlichen Lernvoraussetzungen zu erheben und festzustellen, dass diese erfolgreich selbstgesteuerte und kooperative Online-Lernsituationen bewältigen können. Zu diesem Zweck wurden die Lernvoraussetzungen in sechs Bereichen erhoben: (1) Technische Ausstattung, (2) PC- und Internetkenntnisse, (3) Nutzung des Internets, (4) Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen, (5) Bereitschaft und Fähigkeit zum kooperative Lernen, (6) Anwendbarkeit in der betrieblichen Ausbildung. Die Befunde legen die Vermutung nahe, dass die untersuchten Lernvoraussetzungen umso besser ausgeprägt sind, je höher die schulische Vorbildung der Schüler ist. Die Analyse der Lernvoraussetzungen in den einzelnen Ausbildungsberufen und eine Gegenüberstellung mit der Verteilung der schulischen Vorbildung in diesen Berufen bestätigt diese Vermutung jedoch nur bedingt. (BIBB-Doku)