Weiterbildung nach der Lehre : Bielefelder Tagung / Ausschuss für Bildungsökonomie (1994, Bielefeld)
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Berlin
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Abstract
Die Studie geht dem Weiterbildungsverhalten junger österreichischer Facharbeiter direkt nach Beendigung der beruflichen Erstausbildung nach. Zur Erklärung des Verhaltens beschreibt sie vier Segmente für berufliche Weiterbildung im österreichischen Markt sowie die unterschiedlichen Berufs- und Lebenssituationen der Teilnehmer. Die differenzierte Betrachtung der objektiven und subjektiven Bedingungen der Weiterbildung wird als Voraussetzung für die Abschätzung von Nutzen und Erfolg der Weiterbildungsmassnahmen gesehen. Von besonderer Bedeutung bleibt die Überprüfung der Frage, inwieweit die Segmentierungstendenzen beim Zugang zur Weiterbildung ein Hindernis für die mit ihr verfolgten Intentionen sind, d. h. für eine Politik der Qualifikationsanpassung in den Betrieben und den Abbau von qualifikationsbedingten Ungleichgewichten am Arbeitsmarkt sowie für eine Stabilisierung der Beschäftigung und eine Verbesserung der beruflichen Position. (BIBB2)