Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette Wasserstoff : Szenario-v2.1
item.page.bibb.id
782598
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
item.page.bibb.publisherplace
Nürnberg
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
„In diesem Bericht wird anhand einer Szenarioanalyse beschrieben, wie sich der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Zukunft auswirken kann. Bis 2035 kommt es zu leicht positiven Wirkungen auf das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP). Aufgrund teurerer Importe und niedrigerer Exporte bleibt die Höhe des BIP ab 2036 im Wasserstoff-Szenario jedoch hinter dem Referenz-Szenario zurück. Über den gesamten Projektionszeitraum von 2024 bis 2045 betrachtet, liegt das BIP im Durchschnitt dennoch um 4,1 Mrd. Euro höher (+0,1 Prozent jährlich). Die Zahl der Erwerbstätigen liegt im Wasserstoff-Szenario zwischen 2024 und 2045 um durchschnittlich rund 57.000 Personen höher als im Referenz-Szenario. In absoluten Zahlen hat insbesondere das Baugewerbe einen höheren Arbeitskräftebedarf, der mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur einhergeht. Mittelfristig kommt es zu einem niedrigeren Arbeitskräftebedarf bei der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, was sich langfristig jedoch wieder relativiert. Bei den Berufsgruppen zeigt sich unter anderem ein höherer Bedarf bei den administrativen Berufen sowie bei diversen Bauberufen. Dabei wird deutlich, dass es in vielen dieser Berufsgruppen bereits heute zu Engpässen kommt, was den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft verzögern kann. Wie groß die Effekte des Aufbaus einer Wasserstoffwirtschaft auf die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung und auf den Arbeitsmarkt sind, hängt maßgeblich von den künftigen Kosten für Wasserstoff ab. Diese unterliegen einer gewissen Unsicherheit. Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, dass das BIP und die Erwerbstätigenzahlen umso höher ausfallen, je günstiger Wasserstoff zur Verfügung gestellt werden kann. Im Szenario-Vergleich sind dabei die relativen Kosten von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten zu fossilen Energieträgern und Grundstoffen ausschlaggebend.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)
Description
Keywords
Citation
item.page.bibb.voevzlink
item.page.bibb.additionallink
Endorsement
Review
Supplemented By
Referenced By
Creative Commons license
Except where otherwise noted, this item's license is described as Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International
