Lernort Betrieb für Jugendliche mit Lernbehinderungen
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Abstract
"In der außerbetrieblichen Ausbildung geht der Trend immer stärker in Richtung kooperative Ausbildung. Statt in Übungswerkstätten soll durch die fachliche Unterweisung in Betrieben mit sozialpädagogischer und schulischer Unterstützung sowie psychologischer Begleitung auch durch einen Reha-Träger eine größere Betriebsnähe und eine bessere Eingliederung von Auszubildenden in Betriebe ermöglicht werden. Die Johannesburg in Niedersachsen geht mit ihrer außerbetrieblichen Reha-Ausbildung einen dritten Weg. Sie ist in ihren Ausbildungswerkstätten produktiv tätig und versteht sich mit ihren Werkstätten als Dienstleister für die Region. Neben der Bewirtschaftung von Schulmensen und der Integration eines Fahrradverleihs in die Ausbildung zum Zweiradmechaniker wird demnächst im Rahmen der Ausbildung ein Jugendgästehaus betrieben und es werden Produktionsaufträge der heimischen Wirtschaft durchgeführt. Durch eine enge Kooperation mit den Betrieben der Region ist es gelungen, Produktionsaufträge der Betriebe in die Ausbildung zu integrieren. Damit werden betriebliche Abläufe in die außerbetrieblichen Ausbildungswerkstätten integriert und die Auszubildenden lernen betriebliche Abläufe kennen. Neben Betriebspraktika wird so die betriebliche Wirklichkeit in die Reha-Ausbildung geholt und die jungen Menschen werden für den Arbeitsmarkt fit gemacht. Zur Absicherung des Integrationserfolges werden Kooperationsverträge mit Betrieben wie z. B. der Meyer-Werft geschlossen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)