Multimedia - prospects for work-based-learning in the craft occupations
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Bonn
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Abstract
Der Beitrag skizziert die dominierende Lernform des auftragsorientierten Lernens in der Erstausbildung des Handwerks und beleuchtet wesentliche Weiterbildungsformen an unterschiedlichen Lernorten. Der Autor beschreibt, welche Potenziale von Multimedia sich für die Stützung der arbeitsorientierten Lernformen besonders eigenen könnten. Das Potenzial von Multimedia zur Stützung informeller und selbstgesteuerter Lernprozesse könnte in der dezentralen Aus- und Weiterbildungslandschaft des Handwerks insofern wirksam werden, als hier zumindest in der betrieblichen Weiterbildung für formelle Lernprozesse kaum Strukturen entwickelt worden sind. Allerdings sind dafür erforderliche Selbstlern- und Medienkompetenzen bei den Beschäftigten im Handwerk bisher nur ungenügend entwickelt worden. Das simultative Potential von Multimedia kann Schulen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten bei der Ausrichtung von Unterricht und Lehrgängen an auftragsorientierten Lern- und Arbeitsaufgaben helfen. Das Eindringen der Informations- und Kommunikationstechnologie (I&K- Technologie) ins Handwerk über das Betriebsbüro, die Fakturierung und das Auftragsmanagement wird als Voraussetzung für die Nutzung von Multimedia für Zwecke der beruflichen Aus- und Weiterbildung dargestellt. Es wird gezeigt, dass die Hersteller- Handwerks-Kommunikation bereits jetzt das Eindringen der I&K- Technologie begünstigt, indem sich aus den multimedialen Herstellerangeboten als Dienstleistung für die Handwerksbetriebe zunehmend multimedial gestützte Trainingsformen entwickeln. Die Herstellerschulung kann in ihrer Effizienz und Wirkung besonders günstig durch "computer-based-training" vor- und nachbereitet werden. (BIBB2)