Telecoaching als neue soziale Praxis in der Beruflichen Bildung

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Abstract

"Die Verfasserin konfrontiert Erwartungen an den Bereich E-Learning mit den betrieblichen Erfahrungen von Teilnehmern entsprechender Schulungsmaßnahmen sowie von Tele-Tutoren. Sie macht betriebliche Lernkulturen sichtbar und zeigt, wo sich Schwierigkeiten bei der Einführung einer effizienten E-Learning-Strategie ergeben können. Ein Beispiel hierfür ist die Betrachtung von E-Learning als Incentive, da so die gewünschte Veralltäglichung der Techniknutzung verhindert wird. Des Weiteren wird gezeigt, wie Teletutoring-Maßnahmen zu einer unbeabsichtigten Ausweitung der Arbeitszeit führen können und welche neuen Inszenierungen von Autorität online sich herausbilden. Da die tutorielle Unterstützung bei E-Learning individueller und gezielter erfolgen muss, ist der Betreuungsaufwand pro Teilnehmer gegenüber anderen Weiterbildungsformen eher höher. Insgesamt kommt die Verfasserin zu einem kritischen Fazit hinsichtlich einer angenommenen höheren Wirtschaftlichkeit und Effizienzsteigerung durch E-Learning." (FIS Bildung)

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