Arbeitsanforderungen an Akademiker in der Wirtschaft der DDR

bibb.id108440
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorKasek, Leonhard [Verfasser]
dc.contributor.authorKaiser, Manfred [Herausgeber]
dc.contributor.authorGörlitz, Herbert [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T13:17:59Z
dc.date.available2018-12-17T13:17:59Z
dc.date.issued1992
dc.description.abstract"Von der Strukturkrise im Osten sind Akademiker in besonderem Masse betroffen. In dem Beitrag versucht der Autor dafür Ursachen zu zeigen und deren Situation zu analysieren. Die Basis dafür bilden empirische Untersuchungen des inzwischen aufgelösten Zentralinstituts für Jugendforschung in Leipzig. Ausführlich werden empirische Daten zu Arbeitsanforderungen dargestellt. Als qualifikationsgerecht wurde die Tätigkeit vor allem dann erlebt, wenn folgende Anforderungen gestellt wurden: das fachliche Wissen selbständig vertiefen, kreativ denken, Wissen anderen weiter vermitteln, aber auch aktuelle Ereignisse marxistisch interpretieren: dagegen kaum: Vorschläge zur Erhöhung der Effektivität der Arbeit im Betrieb ausarbeiten, Arbeitsablauf organisieren und Konflikte unter den Arbeitskollegen lösen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf kongnitiven Prozessen. Dagegen wurden organisatorische und Leitungstätigkeiten nicht selten als unter dem Niveau der Ausbildung liegend empfunden. Dabei muss beachtet werden, dass die Betriebe auch eine wichtige Funktion bei der politischen Disziplinierung und Sozialisation hatten. Nicht selten kamen dabei wirtschaftliche Vernunft und die vermeintlichen Erfordernisse politischer Machtbehauptung auch unter alten Verhältnissen in Konflikt. Der Zwang, dem drohenden Zusammenbruch der Wirtschaft entgegenzuwirken, bewirkte gerade gegenüber dem mit Kreativität erfordernden Aufgaben Betrauten zunehmende Liberalität. Grossen Einfluss auf die Arbeitsinhalte hatte aber auch der ständige Mangel an Material, Geräten, Ersatzteilen u.a. der zu ständiger Improvisation zwang. Ein grosser Teil fühlte sich unterfordert." (Autorenreferat)
dc.format.extentS. 89-99
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/724337
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBildung und Beruf im Umbruch : zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland / Manfred Kaiser [Hrsg.] ; Herbert Görlitz [Hrsg.]
dc.subject.classificationP 2.6 Hochschulabsolventen
dc.subject.otherAkademiker
dc.subject.otherArbeitsanforderungen
dc.subject.otherTätigkeitsmerkmal
dc.titleArbeitsanforderungen an Akademiker in der Wirtschaft der DDR
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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