Erfassung von Fachkompetenz bei Elektronikern und deren Prädiktoren über den Verlauf der Ausbildung
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151384
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Abstract
Der Beitrag berichtet aus einem DFG-geförderten Projekt zur Erfassung von Fachkompetenz und deren Prädiktoren über den Ausbildungsverlauf. Mit der forschungsleitenden Fragestellung ist die Teilfrage verbunden, wie die gewählte Zieldimension Fachkompetenz angemessen operationalisiert werden kann und ob die erfassten Leistungsdaten skalierbar sind. Das Projekt verfolgt den Weg, über die Erfassung von fachspezifischem Wissen sowie der Fehleranalysefähigkeit der Auszubildenden zentrale Ausschnitte der Fachkompetenz abzubilden. Im Rahmen des Beitrags wird thematisiert, wie mittels Simulation technischer Systeme variierende Anforderungen bei der Konstruktion komplexer Items zur Erfassung der Fehleranalysetätigkeit realisiert werden. Daran anschließend wird für die Zeitspanne der gesamten Ausbildungsdauer bei Elektronikern geprüft, inwieweit sich für die Entwicklung zentraler Aspekte der Fachkompetenz kognitive Merkmale und insbesondere das fachliche Vorwissen der Auszubildenden als bedeutsame Prädiktoren erweisen. Die zentrale Annahme, dass kognitive Einflussfaktoren für den Fachkompetenzstand (Fachwissen und fachspezifische Problemlösefähigkeit) am Ende der Ausbildung erhöhte Bedeutung zukommt, wurde für die gesamte Ausbildungsdauer bestätigt. (BIBB-Doku)