Ansätze zur Verknüpfung von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis: ein persönlicher Standpunkt
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127717
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Abstract
"Nach den fehlgeschlagenen Ansätzen zur Vorausschätzung des Arbeitskräftebedarfs belegen Forschungsergebnisse, dass Investitionen in die Primar- und die allgemeine Sekundarschulbildung rentabler sind als Investitionen in die kostenintensivere Berufs- und Hochschulbildung. Investitionen in die berufliche Bildung sollten stärker durch die einzelnen Betroffenen gesteuert werden, wobei mehr private Ausbildungsanbieter eingebunden werden sollten. Makroökonomische Maßnahmen sind der Schlüssel zum Abbau der Arbeitslosigkeit, wobei die EU jedoch bei ihrer Politik zur Förderung des lebenslangen Lernens die Forschungsergebnisse in diesem Bereich nicht ausreichend berücksichtigt." Der Beitrag befasst sich im ersten Teil mit den Lehren aus den Vorausschätzungen des Ausbildungsbedarfs, der zweite Teil stellt neue Forschungsergebnisse zur Berufsbildungsökonomie vor, der dritte Teil skizziert mögliche Berufsbildungswege für ein erweitertes Europa. Abschließend werden die Möglichkeiten zur Verknüpfung der formalen Schul- und Berufsbildungssysteme mit dem Arbeitsmarkt erörtert. (BIBB2)