Bildungsmobilität : Studien zur Individualisierung von Arbeitertöchtern in der Moderne
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103652
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Deutscher Studien Verl.
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Weinheim
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Abstract
Die in diesem Buch zusammengefassten Beiträge beschäftigen sich mit Mobilitätsprozessen von Frauen aus Arbeiterfamilien. Bestimmt werden diese Prozesse durch die bestehende direkte bzw. indirekte Ungleichheit, hervorgerufen durch strukturelle Gegebenheiten, soziale Herkunft, Bildungsstand, Traditionen u.ä. Die Autorinnen zeigen, dass Frauen immer wieder Modernisierungsprozesse in Gang setzten, ohne dass dadurch Geschlechter- und Klassengrenzen endgültig aufgehoben werden konnten. Auch in der Gegenwart sind die Chancen und Risiken für diese Prozesse weder zwischen Frauen und Männern noch zwischen Frauen ausgewogen. Insbesondere die Forschung über sogenannte Arbeitertöchter verdeutlicht, dass es keine Universalkategorie "Frau" gibt. (BIBB2)