Demographie und Fachkräftebedarf - Herausforderung für die Praxis
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Abstract
Die BASF deckt ihren Fachkräftebedarf zu 90 % durch Einstellung von eigenen Ausgebildeten. Angesichts der Entwicklung der Schulabsolventenzahlen und zugleich steigender Abiturientenzahlen und leistungsschwacher Schulabgänger schrumpft das klassische Bewerberklientel für eine duale Ausbildung. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, wurden bei der BASF vier unterschiedliche Ausbildungskonzepte mit unterschiedlichem Reifegrad entwickelt und teilweise bereits in die Praxis umgesetzt: (1) Nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen an Ausbildung herangeführt und die Defizitarbeit in die Ausbildung integriert werden. (2) Hochschulzugangsberechtigte sollen berufliche Chancen über die duale Berufsausbildung erhalten. (3) Der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte inklusive der Anrechnung von in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen soll vereinfacht und geöffnet werden. (4) Das bisherige Hauptklientel soll gehegt und gepflegt werden, damit es nicht zu einer bedrohten oder gar aussterbenden Art wird. Auf welchen Wegen dies bei der BASF geschieht, wird in dem Beitrag dargestellt. (BIBB-Doku)