Von der Schule ins Erwerbsleben: gute Noten für die Schweiz

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Ist das duale System der Berufsbildung im internationalen Vergleich immer noch eine TOP-Lösung oder gibt es bessere Übergangssysteme? Eine breit angelegte OECD-Studie - Erfahrungen von 14 OECD-Ländern wurden ausgewertet - erteilt der schweizerischen Berufsbildung zwar gute Noten, warnt aber vor simplen Übertragungen des dualen Berufsbildungssystems auf andere nationale Kontexte. Es wird festgestellt, dass es keine einheitlichen Lösungen oder Modelle gibt, die erfolgreiche Übergänge garantieren. Schulische Systeme in Kombination mit Berufsbildung oder allgemeinbildende Schulen können zu ähnlich erfolgreichen Ergebnissen führen. Die Chancen für einen fundierten Übergang seien jedoch grösser, wenn mehrere Lernwege und Qualifikationssysteme zur Verfügung stehen, welche klar definiert sind, offen und auf lebenslanges Lernen ausgerichtet sind. Der Schweiz wird eine höhere Flexibilität und der Ausbau schulischer Ausbildungsmodelle empfohlen. So könne den Bedürfnissen neuer Branchen (Dienstleistungen, IT) entsprochen und gleichzeitig etwas gegen die Geschlechterdisparität unternommen werden. Bezüglich des Reformprozesses in der Berufsbildung und der Berufs- und Laufbahnberatung fordern die Experten mehr nationale Koordination und Kohärenz. (BIBB2)

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