Einbindung der Berufseignungsdiagnostik in die schulischen Berufsorientierungskonzepte: eine unterschätzte Herausforderung
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173889
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Abstract
In den letzten Jahren werden verstärkt Verfahren zur Berufseignungsdiagnostik insbesondere in der Berufsorientierung der Sekundarstufe I eingesetzt. Auf Bundesebene hat das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des BMBF einen großen Stellenwert erlangt. Gefördert wird eine sogenannte mehrtägige Potenzialanalyse, an die sich eine Werkstattphase anschließt. Für die Potenzialanalysen wurden Qualitätsstandards entwickelt, die den Einsatz simulationsorientierter Verfahren zur Berufseignungsdiagnostik in der Sekundarstufe I einfordern. Zugleich mehren sich Stimmen, die die mangelnde Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Ertrag der Potenzialanalysen für die individuelle Berufsorientierung sowie Integrationsförderung und methodische Mängel kritisieren. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag zunächst die unterschiedlichen Varianten der Berufseignungsdiagnositk sowie deren Einsatzmöglichkeiten in der Berufsorientierung (einschl. Studienorientierung) vorgestellt und anschließend die Herausforderungen bei der Anwendung der Berufseignungsdurchführung analysiert und Lösungsstrategien aufgezeigt. (BIBB-Doku)