Mode zwischen Ökologie und Innovation. Was hat die Modebranche mit Systemmanagement zu tun?
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Abstract
A. M. Grundmeier versucht in ihrer hier vorliegenden Kurzfassung des Denkansatzes des Systemmanagements Mode in ihrem Spannungsverhältnis zwischen Ökologie und Innovation darzustellen. Um isolierte Betrachtungsweisen von Einzelaspekten und Zugriffen und um über hochspezialisierte technische Lösungen für einzelne textilindustrielle Anwendungsfälle hinauszubekommen, erfolgt eine systembezogene Betrachtungsweise, die zurückgreift auf allgemeine Evolutionsprinzipien. Wenn heute noch konstatiert werden muss, dass Rohstoffe in steigenden Mengen einem endlichen Reservoir entnommen, energieaufwendig verarbeitet und über weite Strecken transportiert werden, bis sie beschleunigt modisch veralten und zum Grossteil als schwer abbaubarer Abfall anfallen, so erfolgt hier eine Rückbesinnung auf die eigentliche Systemfunktion von Kleidung sowie ein Fokus auf den Stand von textilökologischer Entwicklung und Forschung mit Perspektiven und möglichen Szenarien der Zukunft. Mit einem einfachen "Zurück zur Natur" lassen sich die globalen textilwirtschaftlichen Bedarfe nicht mehr lösen. (S. 207, Schreiber).