Das Lösungsverhalten bei wirtschaftskundlichen Aufgaben : visuelle und physiologische Begleitprozesse situierter kognitiver Leistungen

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Mainz

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In der experimentellen Studie, die im Feld einer grundlagenorientierten wirtschaftspädagogischen Lehr-Lern- Forschung angesiedelt ist, stehen zwei Fragenkomplexe im Mittelpunkt: 1. Unterscheiden sich Verläufe visueller Selektion und des physiologischen Aktivierungsgeschehens unterschiedlich kompetenter Schüler während der Bearbeitung einer Aufgabe aus dem Bereich Wirtschaftskunde? 2. Wie wirken sich individuelle kognitive und emotional-motivationale Lernvoraussetzungen dabei aus? Die experimentell erzielten Befunde lassen den Schluss zu, dass sich das visuelle Selektionsverhalten unterscheidet und sich individuelle Lernvoraussetzungen spezifisch auswirken. Schüler mit ungünstigen Lernvoraussetzungen in emotional-motivationaler Hinsicht können die Rückmeldung auf fehlerhafte Lösungsversuche nicht konstruktiv nutzen, weil das Feedback kaum dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit derart zu lenken, dass der Erfolg bei der erneuten Vorlage der Aufgabe mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt. Durchgeführt wurde die Untersuchung nach der Moving-Window-Methode, bei der jede Blickbewegung der Aufgabenlöser registriert wird und Grundlage für die Ermittlung von Ähnlichkeitswerten bildet. Untersuchungsmethode und - ergebnisse werden ausführlich dargestellt. (BIBB2)

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