Lernfelder und Ausbildungsreform (Themenschwerpunkt)
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Abstract
Der einführende Beitrag von RAUNER geht von dem grundlegenden Perspektivwechsel in der beruflichen Bildung aus und zeigt die Konsequenzen für die Lernfelddiskussion auf. Berufliche Arbeitsaufgaben werden als Strukturierungsprinzip vorgeschlagen, um berufliche Handlungskompetenz zu entwickeln. Das Satellitenmodell von Industrie- und Handelskammern und DIHT zur Reform der beruflichen Erstausbildung stellt REIF dar. In den nachfolgenden Praxisbeiträgen berichten am Beispiel der Ausbildung von Energieelektronikern und Elektroinstallateuren FRANZ/MALEK/RICHTER von der Entwicklung arbeitsorientierter Lernfelder und deren Erprobung. In einem weiteren Praxisbeitrag "Elektrischer Garagentorantrieb als mechatronisches System" stellen KREUZER und ULMER beispielhaft dar, wie sich sich die Realisierung in vier Unterrichtseinheiten vorstellen. DRESCHER und EICKER thematisieren am Beispiel der Gebäudeautomation regional- und kundenorientiertes Dienstleistungsverhalten in der Berufsschule. HEINRICH und THIELE gehen in ihrem Beitrag "Lernfelder im Berufsgrundschuljahr" von einer fehlenden Berufsfeldorientierung der Lernenden aus und zeigen am Beispiel der Garageninstallation Möglichkeiten auf, wie die Berufsfelder Elektro- und Metalltechnik während des Berufsgrundschuljahres miteinander verbunden werden können. Der abschliessende Beitrag von STUBER zeigt anhand eines Szenarios auf, wie eine internetbasierte Lernortkooperation in den IT-Berufen gestaltet werden kann. (BIBB2)