Verzerrte Chancen auf dem Lehrstellenmarkt : Untersuchungen zu Benachteiligungen von ausländischen und von weiblichen Jugendlichen bei der Suche nach beruflichen Ausbildungsplätzen in der Schweiz
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Abstract
Ausgehend von systematischer Chancenungleichheit während der obligatorischen Schulzeit sind Konsequenzen für die anschleißende Berufsausbildung insbesondere in zwei Bereichen zu erwarten: Zum einen die forcierte Abkühlung der beruflichen Aspirationen bei den betroffenen Jugendlichen selbst. Zum anderen ein erschwerter Eintritt in den Lehrstellenmarkt. Eine Studie mit 1038 Jugendlichen zum Zusammenhang von Schulqualifikationen und Berufsfindung dokumentiert diese Konsequenzen bei unterschiedlichen Schülergruppen. Darüber hinaus erweisen sich Unterschiede in den symbolischen Krediten sowie in den verfügbaren sozialen Ressourcen als strukturierend für den Übergang ins Berufsleben. Bedeutungsvoll für den Erfolg bei der Lehrstellensuche erweisen sich das Geschlecht, der Generationenstatus sowie soziale Beziehungen und weniger erworbene schulische Qualifikationen. Datengrundlage bildet eine Erhebung in sieben Deutschschweizer Kantonen im Jahre 2001. (BIBB2)