Expandierende Dienstleistungsfelder für die duale Ausbildung erschliessen : Überlegungen zu einem neuen BBiG-Beruf "Gesundheitspflege" : BIBB/DAG-Fachtagung "Dienstleistung und Qualifikation - Entwicklung, Bedarf, Perspektiven" (1999, Hamburg)
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Bonn
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Abstract
Das Gesundheits- und Sozialwesen ist ein bildungs-, beschäftigungs- und sozialpolitischer Wachstumsbereich ohne duale Ausbildungsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund zunehmender Engpässe auf dem Ausbildungsstellenmarkt bei gleichzeitig hohem Bedarf an Pflegekräften stellt sich die Frage, ob die Nachwuchsgewinnung verbessert werden kann, indem die bisherige Berufsausbildung für pflegerische Tätigkeitsfelder durch Ausbildungsgänge nach Paragraph 25 BBiG ergänzt wird. Der Hauptausschuss empfiehlt ein eigenständiges bundeseinheitliches Qualifizierungsangebot auf der Basis des BBiG für den Bereich der Pflege, Betreuung und Versorgung dauerhaft Pflegebedürftiger. Der Beitrag erörtert, welche Argumente dafür ins Feld geführt werden können. Vier Aspekte werden zur Begründung angeführt: zunehmender Bedarf an qualifizierten gesundheitlichen und sozialen Dienstleistungen, Zusammenfassung und Neuschneidung von Berufsprofilen statt Zersplitterung, Sicherung der Qualität der betrieblich- praktischen Ausbildung, Anschlussfähigkeit an das Regelbildungssystem. (BIBB2)