VLW-Referententag 2005: Grenzverschiebung
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Abstract
Im Mittelpunkt des Referententages 2005 standen die Zukunft der Pflichtberufsschule, die Grenzziehung zwischen beruflichen Schulen und Hochschulen, die Positionierung kaufmännischer Schulen im europäischen Bildungssystem und ihre Konkurrenzfähigkeit und die Sicherung des Lehrernachwuchses. In dem Tagungsbericht wird auf die Beiträge der drei Referenten Manfred Kremer, Dieter Timmermann und Karl-Wilhelm Thomé eingegangen. Der neue Präsident des BIBB, Manfred Krämer, berichtete von der Entwicklung der beruflichen Bildung im zusammenwachsenden Europa und den vielfältigen Bemühungen, berufliche Bildung vergleichbarer zu machen. Diesem Ziel dienen insbesondere die Schaffung eines europäischen Qualifikationsrahmens und eines europäischen Kreditpunktesystems für die berufliche Bildung (ECVET). Dieter Timmermann sprach zur Rolle der beruflichen Schulen in einem System lebenslangen Lernens auf der Grundlage des Schlussberichts der Expertenkommission "Finanzierung lebenslangen Lernens". Karl-Wilhelm Thomé äußerte sich zur Umsetzung des novellierten Berufsbildungsgesetzes in Bayern. (BIBB)