Arbeitsbezogene Lernanwendungen und ihre Wirksamkeit
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Abstract
Aktuelle Anforderungen verlangen sowohl das vermehrte Lernen am Arbeitsplatz als auch die Bereitschaft, außerhalb der Arbeitszeit privat für den Beruf zu lernen. Auf der Seite des "freiwilligen" beruflichen Lernens eröffnet sich ein Feld für Dienstleistungen, die auf Spaß am Lernen bei gleichzeitiger Nutzungsorientierung setzen. Das elektronisch unterstützte Lernen hat bislang in diesem Feld die erwartete Rolle nicht einnehmen können. Die Möglichkeiten, wie diese Hoffnungen sich künftig erfüllen lassen, sind Gegenstand der Betrachtungen. Lerndienstleistungen müssen sich danach in Form und Inhalt an den typischen Anlässen zum Lernen bei den lernenden Personen ausrichten. Die allgemeine Verbreitung von informationstechnischen Arbeitsmitteln hat dazu geführt, dass eine Erwartung nach direkter Verknüpfung von Lernsoftware und Arbeitssoftware besteht. Dies kann durch die direkte Integration geschehen (Lernanwendung als Bestandteil der Arbeitsanwendung), aber auch durch den systematischen Verweis (Wechsel zwischen Lern- und Arbeitsanwendung) oder die identische Abbildung der Arbeitsanwendung in der Lernanwendung. (Hrsg., BIBB-Doku)