Die österreichische Berufsreifeprüfung - ein Instrument der Durchlässigkeit von der Lehre zur Hochschule
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134312
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Abstract
Die 1997 in Österreich eingeführte Berufsreifeprüfung bietet Absolventen der Lehrabschlussprüfung die Möglichkeit, die Reifeprüfung abzulegen und damit den allgemeinen Hochschulzugang zu erlangen. Damit sollen begabte Jugendliche verstärkt für die Lehrlingsausbildung gewonnen werden. Es handelt sich um eine Externenprüfung an einer höheren Schule, die aus vier Teilprüfungen besteht: 3 Teile Allgemeinbildung und ein Teil aus dem Berufsfeld des Kandidaten. Die Vorbereitung findet in Lehrgängen statt (meist über 2 Jahre), kann aber auch individuell erfolgen. die meisten Teilnehmer sind voll erwerbstätig. Anschließend hat mehr als die Hälfte der Absolventen eine weiterführende Ausbildung an einer Universität oder Fachhochschule begonnen. Vor allem Großbetriebe unterstützen bei ihren Lehrlingen das Ablegen dieser Prüfung. Sie können so Karriereperspektiven im Unternehmen bieten. KMU hingegen fürchten ein Abwandern der dann besser Qualifizierten. Im Zuge der Diskussion um die Durchlässigkeit des österreichischen Bildungssystem wird auch die Forderung nach einer verstärkten Integration der BRP in die Lehrlingsausbildung laut. (BIBB-Doku)