Betriebliche Berufsausbildung in der Covid-19-Krise: Viele Betriebe kennen das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" noch nicht

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"Für Betriebe ist die Ausbildung eine erhebliche Investition, die sie sich in wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten unter Umständen nicht leisten können. Mitunter ist auch unklar, ob sie ihre Geschäftstätigkeit in Krisenzeiten überhaupt fortführen können. Entsprechend unsicher sind die langfristigen Erträge, die sie von einer Übernahme ihrer Auszubildenden erwarten dürfen. Um Betriebe auch in der aktuellen Situation in ihrem Ausbildungsengagement zu unterstützen, hat die Bundesregierung das Förderprogramm "Ausbildungsplätze sichern" eingeführt. Dieses richtet sich an kleine und mittlere Betriebe, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind und die Zahl ihrer Ausbildungsplätze dennoch halten oder sogar erhöhen. Das Programm soll außerdem dazu beitragen, Kurzarbeit bei Auszubildenden zu vermeiden und die Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Betrieben zu erleichtern. Da das Programm erst Ende Juli 2020 bekannt gegeben wurde, lagen bislang kaum Erkenntnisse darüber vor, ob die Betriebe dieses Instrument kennen und wie sie es einschätzen oder nutzen. Kurz nach Beginn des Ausbildungsjahres im September 2020 wurden die Betriebe daher im Rahmen der IAB-Erhebung "Betriebe in der Covid-19-Krise" hierzu befragt." (Hrsg.; BIBB-Doku)

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