Ausbildungswahl der Abiturienten 91 aus den neuen Ländern
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108455
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Abstract
Dargestellt werden die im Rahmen von Längsschnitterhebungen gewonnenen Ergebnisse der Befragung von 1991. Es ergibt sich dabei folgendes Bild: " Das Ausbildungswahlverhalten der Abiturienten aus den neuen Ländern hat sich im Vergleich zu den 90ern erheblich verändert. Eine wesentliche Ursache dafür sind die Umstrukturierungen des Bildungssystems in den neuen Ländern, die noch nicht abgeschlossen sind. Im Trend zeigt sich insgesamt gesehen eine Annäherung an das Wahlverhalten der Abiturienten aus dem westlichen Bundesgebiet. Die Studierneigung der Abiturientinnen ist deutlich zurückgegangen und liegt mit 69% beim 91er Jahrgang um zehn Prozentpunkte unter der der männlichen Abiturienten (79%). Der Anteil der Abiturienten, die nach Schulabgang eine Berufsausbildung begonnen haben, ist von 16% deutlich auf 27% gestiegen. Erheblich verstärkt hat sich der Zugang zu der betrieblichen und der Beamtenausbildung, während der Anteil der Abiturienten, die sich für eine schulische Ausbildung entschieden haben, tendenziell rückläufig ist. Obwohl mit der Einrichtung von Fachhochschulen in den neuen Ländern erst zum Wintersemester 1991/92 begonnen wurde, stossen die Fachhochschulstdudiengänge bei den Abiturienten 91 schon auf fast gleich grosse Resonanz wie bei den Abiturienten 90 aus den alten Ländern." (IAB2)