Wünschen sich Jugendliche mit Migrationshintergrund seltener eine betriebliche Ausbildung? : ethnische Ungleichheiten in den Bildungswünschen in Deutschland

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Bamberg

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Abstract

"In Deutschland stehen Schüler/innen am Ende der Pflichtschulzeit vor verschiedenen Bildungsalternativen. Bei der Wahl dieser Alternativen bestehen systematische ethnische Unterschiede. Im Fokus der Forschung stehen die tatsächlich eingeschlagenen Bildungswege, insbesondere die Einmündung in eine Berufsausbildung. Wenig berücksichtigt wurden bisher ethnische Unterschiede in den vorgelagerten Bildungswünschen. Stehen Bildungswünsche von Migranten im Mittelpunkt, beziehen sich diese meist auf Abitur- oder Studienaspirationen (der Eltern). Bildungswünsche in Bezug auf die Berufsausbildung am Ende der Pflichtschulzeit sind jedoch von Bedeutung, da sie auch an dieser Schwelle mit späteren Übergangsverläufen zusammenhängen könnten. Die vorliegende Studie zeichnet ein differenziertes Gesamtbild der ethnischen Unterschiede in den Bildungswünschen am Ende der Pflichtschulzeit. Dabei wird besonders die Alternative der betrieblichen Ausbildung in den Blick genommen. In einem ersten Schritt werden ethnische Unterschiede anhand einiger zentraler soziodemographischer, sozioökonomischer und schulischer Einflussfaktoren aufgeschlüsselt. In einem zweiten Schritt wird unter Kontrolle relevanter Drittvariablen die Wahrscheinlichkeit des Wunschs nach einer betrieblichen Lehre für verschiedene Herkunftsgruppen berechnet." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
"Students in Germany have several alternatives at the end of compulsory school. Accounts of ethnic inequality at this stage have so far focused on differences in transition rates into vocational training. However, so far there is little knowledge about immigrants' underlying preferences and wishes. If immigrants' educational wishes are being examined, it is mostly in terms of (parental) aspirations towards A-Level graduation or university. Preferences or wishes of immigrants regarding vocational education are equally relevant as they may be directly related to transition rates at a later stage. This study provides a nuanced overview of ethnic inequalities in educational wishes at the end of compulsory schooling in Germany. The focus is especially on the option of company-based vocational training. In a first step, ethnic differences will be disaggregated by a number of relevant socio-demographic, socio-economic and school performance factors. In a second step, various factors will be taking into account to predict the probability of different migrant groups to prefer vocational training over staying in school." (Authors' abstract, BIBB-Doku)

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