Berufliche Handlungsfähigkeit als Voraussetzung aufwertungsorientierter Digitalisierung in der Akutpflege : jenseits instrumenteller Logik

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"Digitale Technik hält zunehmend Einzug in die Arbeitswelt professionell Pflegender, insbesondere in der stationären Akutversorgung. Michaela Evans und Wolfram Gießler gehen in ihrem Beitrag davon aus, dass der Einsatz digitaler Technik hinsichtlich Entlastung, attraktiverer Arbeitsbedingungen und höherer Versorgungsqualität nur dann gelingt, wenn in die Implementierung nicht nur technische Wissen einfließt, sondern vor allem auch, wie beruflich Pflegende die Nutzung digitaler Technik in ihren Alltag integrieren und gestalten können. Beispielhaft erläutern sie anhand des Projektes "DigiKIK - Digitalisierung - Krankenhaus - Interaktion - Kompetenz" gefördert im Rahmen des Programms INQA des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, wie die Formalisierung informellen Lernens und die Rolle von Erfahrungswissen in die Ausgestaltung von Digitalisierung einfließen kann. Eines ihrer Ergebnisse ist, dass Beruflichkeit einen zentralen Stellenwert einnimmt, wenn es darum geht, Entwertung und Dequalifizierung durch Digitalisierung zu verhindern. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft aller Akteure, sich auf Veränderungen in der Arbeit einzustellen und dies proaktiv mitzugestalten." (Hrsg.; BIBB-Doku)

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