Ende des Normalarbeitsverhältnisses? : Zu Theorie und Empirie der atypischen Beschäftigung in Deutschland
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16056
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Deutscher Instituts-Verlag
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Köln
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Abstract
Im Zusammenhang mit dem Wandel der Arbeitswelt, insbesondere dem Entstehen der New Economy werden Normalarbeitsverhältnisse zugunsten anderer Erwerbsformen immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Die beobachtete Expansion atypischer Beschäftigung überprüft der Autor empirisch und inhaltlich anhand des Sozioökonomischen Panels (SOEP). Auf der empirischen Ebene wird geklärt, welche Definition von Normalarbeitsverhältnis angesichts der wirtschaftspolitischen Bedeutung des Themas zweckmässig ist, und inhaltlich, inwieweit Normalarbeitsverhältnisse tatsächlich als normal anzusehen sind und inwieweit eine Erosion tatsächlich ein ökonomisches und/oder gesellschaftliches Problem darstellt. Die Analyse zeigt, dass die Verdrängung von Normalarbeitsverhältnissen durch atypische Beschäftigungsverhältnisse empirisch nicht verifiziert werden kann. Der steigende Anteil atypischer Beschäftigung wird darauf zurückgeführt, dass neu geschaffene Arbeitsplätze überproportional atypischer Natur sind. Der beschäftigungspolitische Erfolg der neuen Erwerbsformen führt zu dem Schluss, dass die sozialen Sicherungssysteme den Erfordernissen einer veränderten Arbeitswelt angepasst werden sollten. (BIBB2)