Einige empirische Befunde und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Fernstudiums im Strafvollzug
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92056
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Abstract
Die Untersuchung soll dazu beitragen im Sinne einer Erkundung und Bestandsaufnahme mehr über die Studiensituation inhaftierter Fernstudenten der Fernuniversität in Erfahrung zu bringen. Die gewonnenen Informationen dienen zum aufzeigen von Möglichkeiten zur Verbesserung der Studienbedingungen inhaftierter Studierender. Die Untersuchung wurde mittels schriftlicher Befragung im November und Dezember 1995 durchgeführt. Bei der Entwicklung des Fragebogens wurden in- und ausländische Erfahrungen mit Fernlehre für Inhaftierte berücksichtigt; an der Entwicklung des Fragebogens wirkten zudem Betroffene und Lehrer aus dem Pädagogischen Dienst der JVA Geldern mit. Die Fern-Universität führt keine getrennten Listen für besondere Gruppen von Studierenden. Der Versand der Fragebögen erfolgte daher auf verschiedenen, eher indirekten Wegen (u.a. durch Veröffentlichung des Fragebogens in der Studentenzeitschrift, durch Versand an die Justizvollzuganstalten (JVAen), durch Verteilung über die Studienzentren sowie durch Versand an Studierende, deren Anschrift mit der einer der JVAen übereinstimmt). Es wurden 99 Fragebögen zurückgesandt, von denen 95 für die Auswertung bei den meisten Fragen genutzt werden konnten. Wegen der nicht bekannten Anzahl aller Inhaftierten Fernstudierenden kann die Rücklaufrate nur geschätzt werden. Sie beträgt wahrscheinlich über 60%. (In NRW, wo die Anzahl der inhaftierten Fernstudierenden bekannt ist, beträgt die Rücklaufquote 64%.) (IAB2)