Es ist noch viel zu tun : DIHK-Umfrage zur Lehrstellensituation 2003
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Abstract
Die Umfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt für 2003 noch keine Trendwende an. Knapp 80 Prozent der Betriebe gehen von einer unveränderten Zahl an Ausbildungsanfängern im Jahr 2003 aus. 7 Prozent der Betriebe wollen mehr Jugendliche ausbilden, während rund 14 Prozent ihr Ausbildungsengagement voraussichtlich verringern. Die Pläne der Betriebe für die Neueinstellung von Auszubildenenden fallen weniger negativ aus als die allgemeinen Beschäftigungsplanungen. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen bei der Planung ihrer Ausbildungskosten die langfristige Perspektive im Blick haben. Andererseits bleiben viele Lehrstellen unbesetzt, weil es den Betrieben an geeigneten Bewerbern mangelt. Die konjunkturelle Situation in den einzelnen Branchen schlägt sich bei den Ausbildungsplanungen nieder; am schlechtesten ist sie im Baugewerbe. Angesichts dieser Situation sei nicht mehr Regulierung - wie bei der geplanten Novellierung der Berufsgrundbildungsjahr-Anrechnungsverordnung, sondern mehr Deregulierung der richtige Weg, damit die Betriebe wieder mehr ausbilden - so das Fazit des Autors. b40 (BIBB2)