Übergänge und Governance
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Abstract
"Übergänge als institutionalisierte Stationen zur Regelung des Lebenslaufes sind ein typisch modernes Phänomen. Um daher die aktuellen Veränderungen nachvollziehen zu können, ist es zunächst notwendig, Rekonstruktionen und Kontextualisierungen vozunehmen sowie die wesentlichen politischen und institutionellen Ausdrucksformen der etablierten Formen der Übergänge zu beschreiben und zu analysieren. Dabei wird aus allgemein pädagogischer Perspektive argumentiert und vor allem die Beziehung zwischen ideengeschichtlichen Hintergründen und sozialstrukturellen Entwicklungen in den Blick genommen. In einem weiteren Schritt wird die Governance-Perspektive eingeführt und auf die Themenstellung bezogen. Schließlich geht es darum, die aktuellen Entwicklungen auf der Folie des Dargelegten zu reflektieren. Dies geschieht, indem die Goverance-Perspektive explizit mit Foucaults governementalitätstheoretischen Überlegungen in Verbindung gebracht und mit Deleuzes Überlegungen zur Krise der Einschließungsmilieus weiter beleuchtet werden. Der Beitrag endet mit der These, dass an die Stelle fester institutioneller Arrangements und klarer politischer Regelungen zunehmend 'flüchtige' vielgestaltige Übergänge treten." (Autorenreferat, BIBB-Doku)