Ausbildungsabbruch und eine verfehlte Berufswahl

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Abstract

"Die Ausbildungsabbrecherquote liegt seit Jahren relativ konstant, bei ca. 20%. Suggeriert wird, dass es sich dabei um nicht ausbildungsfähige Jugendliche handelte, die 'dem harten Wind beruflicher Sozialisation' nicht standgehalten haben. Doch blieben die wirklichen Gründe lange unerforscht. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts galten entsprechende Schwierigkeiten als eine Gefahr, die die Berufsfindung und den Übertritt in die Erwachsenenwelt erheblich belasten konnte und an der viele Auszubildende scheiterten. Heute wird die relativ hohe Ausbildungsabbruchquote zum Anlass genommen, die Frage nach den Ursachen neu zu stellen. Dabei geht es auch darum zu einer größeren begrifflichen Klarheit zu finden; den Vorgang als Optimierungsprozess zu bewerten; und angesichts einer unzureichenden Berufsorientierung den Jugendlichen das Recht einzuräumen, sich bei der Berufsfindung täuschen zu können. Der Beitrag bündelt die Ergebnisse der vom Autor durchgeführten Studie (Beinke 2011) und bezieht die Wirksamkeit der allgemeinbildenden Berufsorientierung ein." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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Beitrag zu Fachtagung 15 "Politik/Wirtschaftslehre" der 16. Hochschultage Berufliche Bildung 2011 in Osnabrück

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