Ernüchterung im Bereich E-Learning
item.page.bibb.id
83601
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Der Beitrag berichtet über die diesjährige Jahrestagung der ASTD American Society for Training and Development vom 1. bis 7. Juni in Orlando. Das Themenspektrum erstreckte sich von Aspekten des E-Learning über Performance Management, Mitarbeiterbindung und Organisationsentwicklung bis hin zu Fragen des Personalmanagements in Zeiten der Globalisierung. Im Mittelpunkt stand der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung. Der E-Learning-Euphorie ist die Ernüchterung gefolgt, wie der ASTD-State of the Industry Report 2001 belegt. Qualitativ unzulängliche Lernprogramme und schlechte Rahmenbedingungen führen zu einer generell abnehmenden Teilnehmerakzeptanz. Hinzu komme die fehlende Interaktion mit Dozenten und anderen Teilnehmern, was die soziale Dimension des Lernens unterstreicht. Als entscheidende Erfolgskriterien werden das interne Marketing, die Unterstützung des Lernenden sowie die Lernanreize identifiziert. Prognosen aus dem Jahre 1998, dass im Jahre 2000 bereits 23 Prozent der Weiterbildung mittels E-Learning stattfinden wird, sind nicht eingetroffen. Als Konsequenz der Anwendungserfahrungen gehe es zurück zum Lernmethoden-Mix (Blended learning), die den Wissenstransfer im Unternehmen beschleunigen. Die jeweiligen Inhalte sollen die Vermittlungsmethode bestimmen. Wissensmanagement, Technologie und Globalisierung wurden als treibende Kräfte der Personalentwicklung identifiziert. (BIBB2)