Intergenerationale Mobilität : methodische und empirische Untersuchungen
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Berlin
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Abstract
In dem Band werden neue Analysen zum Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungs- und Berufsverlauf vorgestellt. Dieser Zusammenhang wird als Ergebnis eines Prozesses der Ressourcentransformation angesehen, der in vielen Lebensphasen wirksam werden kann. Es handelt sich daher um einen dynamischen Prozess, was durch eine entsprechende Modellierung berücksichtigt werden muss. Im ersten Teil der Arbeit wird untersucht, in welcher Weise die soziale Herkunft die Bildungslaufbahn beeinflusst. Der zweite Teil der Arbeit richtet sich auf die Frage, wie die soziale Herkunft die Berufslaufbahn beeinflusst. Die empirische Basis bilden die Daten der Lebensverlaufsstudie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung für die Kohorten 1929-31, 1939-41 und 1949- 51. Alle Analysen werden sowohl für Männer als auch für Frauen durchgeführt. Die Ergebnisse der empirischen Analysen zeigen eine Abnahme von Herkunftseffekten über die Kohorten. Dies gilt für die Wahl des Schultyps nach der Grundschule sowohl für Männer als auch für Frauen. Bei den übrigen Übergangsentscheidungen im Bildungssystem zeigen sich keine Kohortenunterschiede in der Wirkung der sozialen Herkunft. Die Schätzungen im zweiten Teil zeigen, dass auch während des Erwerbsverlaufs die soziale Herkunft wirksam war. Personen, deren Eltern über höhere Bildungsabschlüsse verfügten, stiegen schneller auf als andere Personen mit derselben Berufseintrittsposition. Zusätzlich verlor bei Frauen die soziale Herkunft über die Kohorten an Einfluss. (BIBB2)
Description
Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 1994 ;Berlin: 1994