Theorie-Praxisverschränkung - ein Garant für Qualität? : Konzeption der schulpraktischen Ausbildung im Rahmen des Masterstudiums Wirtschaftspädagogik in Graz
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Abstract
"Qualitätssicherung und -entwicklung in der LehrerInnenbildung erfordert eine mehrperspektivische Herangehensweise. Persönlichkeit, Kompetenzen sowie Aus- und Weiterbildung - nicht zuletzt im Sinne des lebenslangen Lernens - sind zentrale Faktoren, die bei der Frage nach der Qualität in der LehrerInnenbildung bzw. ihrer wissenschaftlichen Berufsvorbildung zu beachten sind. Generell fußt die wissenschaftliche Berufsvorbildung im Rahmen des Grazer Masterstudiums der Wirtschaftspädagogik auf den vier klassischen Säulen: Fachwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und schulpraktische Ausbildung. Der Fokus des vorliegenden Beitrags liegt auf der Neugestaltung der schulpraktischen Ausbildung im Rahmen des neuen Mastercurriculums sowie ihrer Qualitätssicherung und -entwicklung. In einem ersten Schritt wird die curriculare Verankerung der schulpraktischen Phase dargestellt, um darauf aufbauend in einem nächsten Schritt das Grazer Konzept für die kompetenzorientierte Gestaltung und wissenschaftliche Begleitung der schulpraktischen Phase zu diskutieren. Dabei werden sowohl Grundkonzeption als auch Instrumente, die einen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung leisten sollen, vorgestellt. Abschließend werden Ergebnisse der Pilotierung und Implementierung der neuen schulpraktischen Phase sowie geplante nächste Schritte präsentiert. Zentrale Herausforderung für eine qualitativ hochwertige LehrerInnenbildung in Bezug auf die schulpraktische Ausbildung ist nicht zuletzt die Abstimmung, Zusammenarbeit und Einbindung aller Stakeholder, d.h. aller Beteiligten an Universität, Schule und Schulbehörde." (Autorenreferat; BIBB-Doku)