Trends in der Bildungs- und Berufsberatung für den Hochschulbereich : Rückblick und Vorausschau anhand internationaler Good-Practice-Beispiele aus dem europäischen Hochschulraum
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Wien
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Abstract
In den letzten beiden Dekaden hat sich der gesamte Hochschulbereich, national wie international, stark verändert. Immer mehr Menschen entscheiden sich aus sehr unterschiedlichen bildungs- bzw. erwerbsbiographischen Positionen heraus für ein Studium bzw. eine Fortbildung auf tertiärem Niveau, das Studienangebot unterliegt einer enormen Ausdifferenzierung, und ebenso verschwimmt zusehends die Verbindung zwischen Studium und Arbeitsmarkt. All diese Entwicklungen führen dazu, dass die Bildungs- und Berufsberatung im und für den Hochschulbereich immer bedeutsamer wird. Die an einem Studium bzw. an einer hochschulischen Fortbildung interessierten Personen, die Studierenden selbst bzw. die Absolventen benötigen in einem höheren Ausmaß als je zuvor ein in gut ausgebautes Angebot an qualifizierten Beratungs- und Unterstützungsdienstleistungen. Das Beratungsangebot, quasi das Beratungsportfolio, der einzelnen Hochschuleinrichtungen wird also immer ausdifferenzierter, dennoch sind die Entwicklungen noch lange nicht zu Ende und der Bedarf noch lange nicht vollständig gedeckt. Daher macht es durchaus Sinn, das Angebot verschiedener europäischer Länder zu beleuchten, die Stärken und Schwächen zu reflektieren und daraus zu lernen. Um dies zu ermöglichen, hat dieser im Auftrag des AMS Österreich in den Jahren 2011/2012 vom sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif (www.abif.at) erarbeitete Bericht, der nunmehr in erweiterter Form als AMS report 97 vorliegt, exemplarisch einige Good-Practice-Beispiele im europäischen Raum recherchiert und überblicksmäßig dargestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den drei folgenden Bereichen: Studienberatung, Psychologische Beratung und Karriereberatung." (Textauszug, BIBB-Doku)