Demografischer Wandel erfordert Bildungsreformen und lebenslanges Lernen
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125501
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Abstract
Nach vorliegenden Bevölkerungsprojektionen ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter schrumpfen und auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen zurückgehen wird. Das Durchschnittsalter der Erwerbspersonen steigt trotz wachsender Frühverrentung, weil jüngere Altersjahrgänge immer spärlicher besetzt sind und ihre Verweildauer in Bildung und Ausbildung zunimmt. Dies verlangt nach Anpassungen im Bildungssystem. Ziel müsse sein, das Erwerbspersonenpotenzial der Jüngeren künftig stärker zu erschließen, indem sie rascher und besser qualifiziert das Bildungssystem verlassen. Darüber hinaus fordert die Globalisierung, die deutschen Hochschulen noch stärker für ausländische Studierende zu öffnen: zum einen, um Bildung zu exportieren, zum anderen, um hochqualifizierter Absolventen für Deutschland zu gewinnen. Die raschen Veränderungen im Wissen sowie die Notwendigkeit, ältere Arbeitnehmer immer länger im Berufsleben zu halten, erfordern einen Ausbau der Weiterbildungsangebote - auch innerhalb der Universitäten. Eine steigende Nachfrage nach lebenslanger Qualifizierung und somit eine stärkere Einsicht in deren Notwendigkeit bei Arbeitnehmern und Unternehmen wie auch verstärkte Bemühungen seitens der Politik seien dazu erforderlich. (BIBB2)